Zusammen auf dem sinkenden Schiff

Shownotes

Zwischen 2004 und 2009 reichten einstellige Wahlergebnisse der NPD in Sachsen um die gesamte Bundesrepublik Deutschland in heller Aufregung zu versetzen und die komplette antifaschistische Linke zu mobilisieren. Im Jahre 2026 ist die AFD stärkste Kraft in Deutschland und der Sturm der Entrüstung ist bisher ein zaghafter Windstoß. Umso wichtiger sind die Menschen welche sich trotz allen Widrigkeiten gegen den wachsenden Faschismus stellen.

Wie letztes Jahr organisiert die Leipziger Antifa Gruppe ALEA zusammen mit befreundeten Gruppen die ANTIFA-WOCHEN (https://www.antifa-wochen.org/). Und so trafen wir uns wie letztes Jahr mit André und Paul (https://nordwest-passage.podigee.io/20-neue-episode) um mehr zu erfahren über Autonome Politik und die Kritik am Mythos einer „antifaschistischen Wirtschafts- und Sozialpolitik“.

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00:00:07: Nordwestpassage.

00:00:09: Zwischen vier und zwei-tausendneun reichten einstellige Wahlergebnisse der NPD in Sachsen, um die gesamte Bundesrepublik Deutschland in heller Aufregung zu versetzen und die komplette antifaschistische Linke zu mobilisieren.

00:00:30: Im Jahre zweitausendsechsundzwanzig ist die AfD stärkste Kraft in Deutschland Und der Sturm der Entrüstung ist bisher ein zarkafter Windstoß.

00:00:42: Umso wichtiger sind die Menschen, welche sich trotz allen Wiedrigkeiten gegen den wachsenden Faschismus stellen!

00:00:52: Wie letztes Jahr organisiert die Leipziger Antifa-Gruppe Aleya zusammen mit befreundeten Gruppen die Antifa Wochen und so trafen wir uns wie letztes um mehr zu erfahren über autolome Politik und die Kritik am Mythos einer antifaschistischen Wirtschafts- und Sozialpolitik.

00:01:19: Wer diesmal wieder eine unterhaltsame Plauderei mit Spaß und Klamauk erwartet, der wird enttäuscht werden.

00:01:27: Da auch wir als Nordwestpassage oft mehr Fragen als Antworten haben – und die AfD übermächtig erscheint wird dieses mal mehr diskutiert als sonst bei uns üblich.

00:01:41: Und so sitzen wir in düsterer Nacht am Ende, dann doch wieder alle auf dem sinkenden Schiff und überlegen wie es weitergehen soll.

00:01:52: Viel Spaß beim Hören!

00:02:08: Wir haben uns heute hier wieder versammelt zum zweiten Mal Denn es gibt Schönes zu berichten.

00:02:15: Und zwar finden die Antifa-Wochen jetzt ein zweites Mal statt und zwar vom sechzehnten Oktober bis ersten November.

00:02:23: Es gibt wieder einen sehr, sehr vollen Programm.

00:02:26: von über dreißig Veranstaltungen, von Partykundgebung bis Infoveranstaltung ist alles dabei Und wir haben das große Glück, heute noch einmal Paul und André bei uns zu begrüßen von der Gruppe Alea die auch mit einigen Veranstaltungen bei der Reihe beteiligt sind.

00:02:45: Und ja sicherlich werden sich auch einige Sachen heute nochmal doppeln, die wir beim letzten Mal gefragt haben.

00:02:55: aber es schadet nie und vielleicht hat sich in den ganzen Jahren ist auch schon wieder etwas getan.

00:02:59: Es liegen auch ein paar Wahlen hinter uns über die wir dann auch noch sprechen wollen.

00:03:03: Aber, ähm... ja.

00:03:06: Ricky und ich, wir hatten zuletzt öfter mal festgestellt dass es auf jeden Fall ein Hype gibt um die Linkspartei oder generell vielleicht auch eher die Tendenz da entgibt zu sagen Ich verlasse die Straße und nehme lieber den Weg ins Parlament oder organisiere mich in meiner örtlichen Linkspartaggruppe um Haustür Wahlkampf zu machen.

00:03:29: Um mehr mit den Leuten in Berührung zu kommen und auf dem Weg einfach politisch aktiv zu sein Und ihr selbst, auch mit einer Veranstaltung bei der Reihe beteiligt die explizit aber an einer autonomen Praxis festhält und ja vielleicht auch das so ein bisschen zu Beginn könnt ihr vielleicht nochmal darlegen was ist euch daran ebenso das Wichtige?

00:03:55: warum hält man daran fest wo eigentlich dann doch der Großteil zur Partei rennt?

00:04:00: Was sind einfach Vorteile, wenn man das so sagen könnte oder einfach das was es halt einfach so interessant macht, sein autonomer Praxis festzuhalten?

00:04:13: Ja hallo auch von uns.

00:04:15: Schön dass du uns wieder eingeladen habt.

00:04:18: Autonome Politik heißt die Veranstaltung, die wir machen und vielleicht ist es nicht, dass wir sozusagen die Veranstalten machen sozusagen

00:04:33: entgegengesetzt.

00:04:35: Also das für die Veranstaltung machen liegt vielleicht auch daran, dass so viele Leute gerade wieder in die Partei rennen.

00:04:43: Dabei denken wir jetzt glaube ich gar nicht zu sehr an die Linkspartei sondern an eine Form, die vielleicht auch für die Partie allgemein spricht.

00:04:51: oder für Parteien nehme ich sozusagen, dass sie eine Massenorganisation ist und dass sie viele Menschen hinter sich versammeln möchte und dabei aber kritische Denken oder eben eine selbstgewählte Praxis voraussetzt oder befördert, sondern eher so ein Anhängerinnen- schaft braucht.

00:05:17: Die sind da sich versammelt also sozusagen die Masse bilden um mit dieser Masse eine bestimmte Kraft innerhalb der Gesellschaft zu erzeugen.

00:05:24: Also dass das auch nen...also dass die ja Zuwachs von vielleicht solchen Massenorganisationen wie ihr meint, der Linkspartei eben einen Ausdruck ist.

00:05:38: Davon wie klein und hilflos oder ohlmächtig sich sozusagen die Leute fühlen und sozusagen auf der Inleitsung, auf der Straße geht nicht mehr so viel wie es mal gegangen ist oder so das hat Menschen angesprochen und Menschen auch bei bei sozusagen autonome antifaschistischer Politik gehalten und dass erst einmal so erscheint dass wenn man sich einer Partei anschließt oder eine andere großen Organisation, dass man dadurch dann diese eigene Hilflosigkeit und die eigene Bedeutungslosigkeit relativ schnell überwinden kann.

00:06:12: Und dann findet man ja über Social Media und die Repräsentationen von diesen Organisationen, die das ja vom Partei bis sozusagen linker Spittergruppe recht gut beherrschen, findet man so einen großen Repräzentanz eben so einer Gschwaut, in der man aber selber gar nicht so viel leisten muss.

00:06:36: Sondern erst einmal ein Mitgliedsbeitrag ausfüllt, einen Like setzt oder vielleicht auch mal auf eine Vollversammlung oder Demonstration geht.

00:06:44: Aber daraus nichts sowas folgt wie das was wir sozusagen unter Autonomapolitik verstehen.

00:06:57: Da hatten wir auch mal von der ganzen Zeit einer Veranstaltungsreihe gemacht, die kritisches Denken und autonome Politik hieß.

00:07:06: Genau!

00:07:06: Sondern dass diese Form der Organisation eher befördert das Menschen sozusagen sich in ihrem... Ja weiß ich auch nicht.

00:07:20: Vielleicht sagst du noch weiter was als Paul?

00:07:25: Ja gut.

00:07:29: Ich würde glaube ich nochmal an den Punkt anknüpfen, was Du gesagt hast zur zur Masse und auch nochmal zu dem was du in der Frage gestellt hattest oder gesagt hattet, dass ja der Trend weggeht von der Straße.

00:07:44: Und zumindest zum Teil kann man ja ein wenig widersprechen weil wir jetzt zuletzt sage ich mal welcher der größten antifaschistischen Massenproteste gehabt haben seit langem als es halt um diese Widersetzen Mobilisierung gegangen ist wo man dann versucht hat gegen die AfD-Parteitage, ich sag mal mindestens ein starkes Zeichen zu setzen.

00:08:08: Und das hat ja auch bundesweite Aufmerksamkeit erfahren und hat eine bestimmte Art von Bewegung gezeigt, sage ich mal.

00:08:18: Ich wollte nur sagen es ist nicht alles weg von der Straße gegangen.

00:08:24: aber was halt auch bei diesen Widersetzensachen ein wichtiges Thema war, das war die Masse und das ist dort nicht zum ersten Mal aufgetaucht.

00:08:32: Das ist schon, ich müsste sagen vor vielen Jahren, aufgetauscht.

00:08:37: aber ich will es natürlich direkt etwas eingrenzen.

00:08:40: als zb die Demonstration in Chemnitz mal so hochgekocht sind da gab's ja dann halt sage ich mal eine sehr starke rechte Massenmobilisierung und dann gab's auch ne linke Massen-Mobilisierung dagegen und die ist damals auch unter dem Stichwort wir sind mehr gelaufen Wir feststellen können, dass halt der Wunsch, wenn es jetzt gerade ganz virulent wird, eine rechte Bewegung an Kraft gewinnt.

00:09:09: Dass dann der Wunscht zugleich anwächst sich dieser rechten Bewegungen die ja auch irgendwie eine Atmassenbewegung ist mit einer eigenen Masse entgegenzustellen und das ist ja rein rechnerisch irgendwie ne sinnvolle Angelegenheit.

00:09:21: erstmals das absolut nachvollziehbar.

00:09:24: aber schon bei diesem wir sind mehr protesten war das ein Problem, was halt auch da drin hing.

00:09:29: Weil man war nicht immer mehr also man war manchmal einfach weniger und das Zeichen dieses einfach so ich sage mal Kräfte vergleichen.

00:09:35: wer hat jetzt mehr?

00:09:37: Wer ist jetzt mehr, wer kann mehr Leute auf die Straße bringen dass das nicht immer diesen Effekt hat den man sich wünscht und dass das vielleicht auch nicht geeignet ist gesellschaftliche Probleme tatsächlich anzugehen um zu lösen.

00:09:50: Also wir befinden uns ja gerade in einer gesellschaftlichen Lage wo die faschistische Partei nach aktuellen Ballumfragen zumindest, auch im Bund.

00:10:01: Und das ja der ganze Rest sich halt so verteilt.

00:10:04: Das ist eigentlich mal einer der schlimmsten Zustände, die eintreten kann und man merkt aber dass es trotzdem sehr viel daran festgehalten wird einen Kräftevergleich zu machen also einen Zahlen vergleichend.

00:10:17: Das kann ich jetzt auch noch einmal konkreter machen.

00:10:18: Man kann das zum Beispiel neben Kampakt haben zb als hier die Sachsen-Anhaltwahl gewesen und wir wissen ja alle wie die ausgegangen ist, haben sie dann auch kurz danach eine Karte veröffentlicht wo sie dann halt zeigen naja aber wenn man das jetzt irgendwie so darstellen sehen wir ja dass in der Fläche dann doch wenn wir alles zusammenrechnen.

00:10:39: Die Mehrheit nicht die AfD gewählt hat.

00:10:41: also ist die AfD eigentlich in der Minderheit.

00:10:44: Das kann man natürlich immer rechnen oder sowas.

00:10:47: Aber das löst das Problem nicht als wir leben in einer Zeit wo eine tatsächliche reale faschistische Gefahr im Raum steht Und wir kriegen das nicht durch Massenvergleiche weg.

00:10:58: und wir kriegen es auch nicht weg, wenn wir selber zeigen dass wir irgendwie in der Lage sind eine Masse zu mobilisieren.

00:11:04: Und zwar deswegen nicht weil wie der Genosse das gerade schon gesagt hat, weil diese Masse nicht einfach das gleiche Gewicht hat durch eine gleiche Zahl oder durch eine größere Zahl mehr gewichtet oder etwas in die Richtung.

00:11:18: Das größte Gewicht kommt dadurch die Menschen, die sich gegen den Faschismus wenden, einmal einen klaren Begriff davon haben was der Faschwismus eigentlich als Gefahr in sich birgt und das andere ist dass sie halt gut organisiert sind.

00:11:33: Für eine gute Organisation ist immer eine starke Eigenverantwortung nötig und genau das ist etwas was Mass-Mobilisierung wie wir sie zuletzt gesehen haben oder was auch das Gleiche ist wie mit der Mobilisierung über ein Partei.

00:11:49: Das ist nämlich genau das was da nicht wenn es Was wir da sehen, ist halt etwas was durch Abstimmung, durch Likes oder sonst was halt Gewicht versucht zu erzeugen.

00:11:58: Aber was halt selber kein reales Gewicht besitzt weil es halt eine Art des Mitmachens ist die ja ich sag mal die nichts verlangt außer einer engagierten Beteiligung.

00:12:10: und das ist aber genau das was halt quasi die faschistischen Kräfte gerade stark macht.

00:12:15: diese Kräften haben mehr als engagierte Beteilligungen sondern die einen hohen Grad an Organisationen und das ist es, was die gefährlich macht.

00:12:24: Und das erste Mal, dass man das sage ich mal sehr deutlich gesehen hat jetzt auch schon mit den Anfängen von Pegida und dann auch mit dem Corona-Protesten wo man ein sehr breit ausgefächerten, sehr stark aufgestellten Widerstand gegen die Maßnahmen und so weiter gesehen hat.

00:12:40: Das ist halt der Unterschied zu dem, was gerade Linke auf die Beine stellen können.

00:12:45: Es ist nämlich nicht organisiert, größeren Organisationen passiv zu beteiligen.

00:12:53: Sei ich jetzt mal, um mal ein etwas kritisches Wort zu finden und ich will damit überhaupt nicht sagen dass das irgendwie schlecht ist wenn Leute sich halt auf die Weise wie das gerade gemacht wird gegen die AfD organisieren.

00:13:04: nicht dass dann Missverständnis aufkommt es ist super dass das gemacht wird aber es ist halt noch nicht das was halt unsere Auffassung nach tatsächlich dafür geeignet ist den Faschisten und der faschistischen gesellschaftlichen Bewegung tatsächlich etwas entgegenzusetzen.

00:13:21: Also ich gebe euch da natürlich vollkommen recht und man weiß auch heutzutage, dass halt irgendwie diese ganzen Massen-Demos... Und ich meine, man muss auch einfach sagen.

00:13:32: Das war jetzt mal über ein Monat.

00:13:34: War das schon beachtlich was sich da immer deutschlandweit auf den Straßen irgendwie versammelt hat bei diesen ganzen Antirechtsprotesten?

00:13:41: Dass die jetzt keinen nachhaltigen Effekt hatten so.

00:13:43: Das weiß man jetzt natürlich sehr viel mehr Und da kommen wir wahrscheinlich auch dorthin, was ja auch schon zu der Zeit selber diskutiert wurde.

00:13:53: Wie sehr ... Ihr habt das ja in eure Veranstaltungsreihe scheinbar auch schon thematisiert... wie sehr eben tatsächlich dann aber auch eine damit verbundene Kritik sich artikuliert.

00:14:03: und da finde ich jetzt gerade bei deiner Analyse Paul zuletzt würde mich mal interessieren, wie ihr das wahrnimmt.

00:14:11: also weil Mein Punkt ist so, bei der Rechten stimmt ihr damit überein das da auf jeden Fall natürlich ein hoher Grad an Organisiertheit besteht.

00:14:21: Gleichzeitig ich kann auch vollkommen daneben liegen und bin auch gar nicht so der Riesenfender von immer mit irgendwelchen Statistiken um die Ecke zu kommen und dann sagen genau deswegen habe ich jetzt recht von uns beiden.

00:14:36: Das kann man nämlich glaube ich gar nicht.

00:14:37: Ich finde nur interessant bei der AfD so ein vitalistisches Momentum, wie das halt so ehemalige faschistische Bewegung ausgemacht hat.

00:14:49: Sehe ich nämlich persönlich eben gerade nicht bei einer AfD und sehe da halt eben schon so ein bisschen das was ja sogar aus einem AfD Vorfeld teilweise auch kritisiert wird an der eigenen Bewegung dass die diesen Schritt von dem Rechtspopulismus zu einem ideologisch gefestigten Rechten Weltbild teilweise nicht hinkriegen.

00:15:10: Also dass es da schon immer noch eine ganze Breite an Leuten halt gibt, die wahrscheinlich gar nicht mal so schlechten Reihenhäusern da sitzen, wahrscheinlich eigentlich auch ein ganz socioökonomisch gutes Leben irgendwie führen.

00:15:27: Aber dann irgendwie den die Krawatte hoch holt wenn da irgendwie das Gendersternchen irgendwo steht oder da irgendwie einen Schnitzel da irgendwie weggenommen wird vom Teller oder sowas ne?

00:15:35: Also das sind sozusagen diese Kulturkämpfe aber man weiß halt auch immer nicht so ganz genau wie sehr sozusagen so ein Manifestrecht des Weltbilds dann halt doch wirklich bei denen irgendwie vorhanden ist.

00:15:44: und ich meine alles was dann sozusagen an Vorfeld stattfindet bei der AfD, das finde fast nochmal interessanter.

00:15:50: Was ist da sozusagen an so einem ideologisch gefestigten Feld?

00:15:53: Da muss ich sagen, in meiner Betrachtung passiert in der Ausdehnung dann auch deutlich wenig.

00:16:02: also ich meine sowas wie identitäre Bewegungen und all das was irgendwie versucht wurde auch so hip und cool wieder herzukommen.

00:16:08: Das ist in der Summe läuft es dann trotzdem über einen sehr beschränkten Personen.

00:16:13: Also ich meine, klar, wir kennen alle das Phänomen auch im Osten.

00:16:15: Dass halt immer viel gesagt wird.

00:16:17: Naja es ist jetzt gerade bei so einer Provinz, auch bei Jugendlichen irgendwie wieder cooler, jetzt irgendwie so dezidiert rechts aufzutreten mit all den Klamotten und den Sprachcodes und was das so mit sich bringt.

00:16:28: aber ich habe irgendwie ja... Ich hab halt irgendwie mal so den Eindruck diese Organisiertheit Das ist dann trotzdem ein überschaubarer Rahmen.

00:16:40: Ich finde eben auch eine Linke.

00:16:41: Die hat es natürlich auch gerne immer ein bisschen schwieriger, weil dieses Ding mit ich versuche sozusagen tatsächlich an den Utopie festzuhalten fernab von Staat, fern ab vom Parlament vielleicht tatsächlich eben alternative Räume Lebensvorstellungen irgendwie praktisch umzusetzen.

00:16:57: Das hat ja eine Rechte nicht so unbedingt.

00:17:00: also da wird viel mit einem romantischen Bild von früher irgendwie gearbeitet und Alle haben dann wahrscheinlich so ihre verschiedenen mythischen Aufladungen von früher, aber das ist natürlich halt sehr viel mehr mal spöttig gesagt in der Realität gefangen als dass wahrscheinlich von der Radikalien Linken

00:17:18: kommt.

00:17:19: Also was war jetzt die Frage?

00:17:21: Naja, also ich weiß halt nicht ob dieser Grad an Organisiertheit nach rechten.

00:17:26: Ob der jetzt tatsächlich so ein springender Punkt gerade gegenwärtig ist?

00:17:29: Also ich hab halt nur den Eindruck die holen da einfach nur gerade ganz viel auf so einer gefühligen Ebene halt irgendwie so wie Leute halt zu ab.

00:17:37: aber ist vielleicht auch so ein bisschen meine Hoffnung oder mein Optimismus, an den ich festhalte.

00:17:44: Das sozusagen dieses Manifestrechtebild das die ja nicht schnell mal was irgendwie ins Wanken bringt wenn sie zum Beispiel sehen, naja es gibt keine Alternativpolitik und es ist glaube ich schon noch nach wie vor ein Problem in der Parteienlandschaft in Deutschland dass die ja tatsächlich sich dann alle, das hast du in Sachsen-Anhalt beobachten können das haste teilweise in MacPombe auch beobachten können Bollwerk gegen die AfD verstehen, dass das natürlich halt auch diese ganzen Gefühle auch so bestätigt von wegen.

00:18:13: Das ist jetzt halt so die Oppositionskraft schlechthin weil der ganze Rest der es am Ende... ...das sind ein paar Unterschiede, die irgendwie auszeichnen in den Parteien, wisst ihr?

00:18:23: Also ich glaube mehrere Sachen.

00:18:27: Einmal ist ja sozusagen das was du als These einen Raum gestellt hast Ein bisschen klassische These von die Leute wählen die AfD, weil das ist die einzige Opposition.

00:18:37: Also sozusagen dass es das gegen den Mainstream und ich denke das ist ein Moment davon

00:18:41: aber

00:18:43: Sie könnten ja auch die DKP wählen oder was weiß ich?

00:18:45: Die Tierschutzpartei, die ist auch gegen den mainstream auf irgendeine Art und Weise noch viel mehr an der Dogg Aber sie machen's nicht.

00:18:51: also sozusagen weil das halt auch einfach Rassisten sind und weil sie eine Lust auch daran haben werden Was die AfD verspricht an ihr sozusagen dem Und an dem sozusagen an der Aggression gegen Geflüchtete zum Beispiel.

00:19:04: Und was du mit dem Vorfeld meinst, ich meine jetzt gerade in Sachsen-Anhalt sieht man ja dass Martin Selner da jetzt seinen Remigrationsinstitut gegründet hat.

00:19:12: sozusagen das Vorfeld ist da sehr aktiv und es wirbt Sachs Anhalt auch als Spielfläche zu nutzen wissen.

00:19:18: und wenn man so kurz bei diesen ganzen verschisslichen Strukturen an sich bleibt dann hat sich ja jetzt das Institut für Staatsforschung, Staatspolitik.

00:19:31: Die haben jetzt sozusagen entschieden sich nicht mehr so nah an der AfD zu befinden weil sie festgestellt haben okay die ist etabliert.

00:19:37: Sie machen jetzt sozusagen Vorfeldarbeit indem sie das ganze noch weiter Richtung ja nationalsozialistisches Welt betreiben.

00:19:46: und ich denke aber sozusagen dass eine Sache da drin der Unterschied ist in dieser Frage der Organisation über die Power gesprochen hat nämlich also wenn man nochmal bei dem Bild der Masse bleibt und die Masse mal als sozusagen das den physikalischen Begriff der Masse.

00:20:03: Es hat die Masso eine gewisse Trägheit, und um so länger sie sich bewegt, um so schwerer ist es sie zu stoppen.

00:20:08: Und dass sozusagen als Übertrag auf die Gesellschaft würde ich sagen ist, umso stärker nunmal jetzt die faschistische Bewegung ist – und die AfD ist ein politischer Ausdruck dieser Bewegungen -, umso mehr führt das zu einer gewissen Verwahrlosung innerhalb der Gesellschaft.

00:20:23: das Sachen Also dass sozusagen Gewalt und Gewalte nach unten treten, immer auf eine gewisse Art und Weise normalisierter werden.

00:20:35: Und so die Möglichkeit dagegen ne wirkliche Opposition aufzubauen wird für den Einzelnen aber auch für die Bewegung schwerer und gerade weil es für die Bewegung auch schwerer wird braucht es in der also aus einer antifaschistischen Richtung heraus daher umso stärkere Formen der Organisation.

00:20:57: Und diese Stärke ist eben nicht eine quantitative Stärke, dass wir einfach mehr werden und sozusagen einen großen Bild und einen großen Versprechen anschließen.

00:21:04: Natürlich gibt die Menge ein Kraft auf einer Art und Weise – und es braucht die Menge auch aber – aber die Menge ist halt eben auch der Moment in dem man sich ausrufen ruhen kann.

00:21:15: In dem man denken kann nachdem die große antifaschistischen Proteste der letzten Monate vergangen sind von, das ist ja nicht so schlimm sozusagen.

00:21:25: Und ich war ja da und aber sich sozusagen... Man vergisst das gerne in der Menge man vergisst es gerne in die medialen Aufarbeitung davon und sozusagen der Repräsentanz vom Deutschrap wie... Da denkt man ja auch, man steht kurz vor der sozialen Revolution wie beliebt linksradikale Rapper oder sowas.

00:21:46: Sie sind ja was gesagt wir von der AfD wenn die Kulturkampf machen hier Die Linken, die sind ja total präsent in der Kultur.

00:21:52: Es ist ja so es scheint nach außen erst mal so.

00:21:55: aber sozusagen da sozusagen diese Kraft der verschüsslichen Bewegung in ihrer Masse mit der Zeit immer stärker wird braucht es auf unserer Seite nicht die Gegenmasse weil wir können nur noch verlieren, weil die andere ist ja schon größer.

00:22:08: Wir würden ja immer weiter hinterher gehen sondern das braucht was anderes.

00:22:11: Das braucht eine andere Qualität der Organisation und die steckt für uns sozusagen in der Autonompolitik drinnen.

00:22:19: oder Es braucht halt doch so eine Verknüpfung zur Partei.

00:22:24: Ich weiß ja nicht, ob ihr das so kritisch seht!

00:22:25: Also ich fand ein Beispiel mit Martin Sänner ganz interessant weil ich habe mir tatsächlich letztens auch mal einen Vortrag von ihm angehört eben als er beim Institut für Staatspolitik war und dieses Amt für Räumigration vorgestellt hat.

00:22:37: und sein großes Vorbild ist die NRA in USA... Die NRA?

00:22:44: Diese Waffenlobby Die ist sein eigentliches Vorbild, weil was er eigentlich anstrebt mit diesem Amt so viel gar nicht so dumm.

00:22:50: Aber er bleibt halt sehr in diesen Parteispaktrum gefestigt und die NRA hat ja zum Beispiel die Republikanische Partei natürlich voll in ihrer Tasche.

00:22:59: also der gibt es halt bestimmte... Punkte, von denen werden republikanische Politiker niemals abweichen.

00:23:05: Und die haben da so ein richtiges System sozusagen wie einen Punktekatalog wo sie halt irgendwie dazu Stellung nehmen sollen.

00:23:12: Wie stehen die zur Waffengesetzgebung?

00:23:14: bla bla bla.

00:23:15: und dann kommt der NRA quasi wie so eine Qualitätsstempel so von wegen dieser Republikanischen Politiker vertritt sozusagen die und die Werte.

00:23:23: Das ist für den beträchtlichen Anteil ebenso wie so ein Qualitätenmerkmal.

00:23:27: also von wegen okay, der steht für das Ein- und so ähnliches Strebt halt ein Martin Selner ab, der halt sozusagen so einen AfD-Politiker Typus halt schaffen möchte.

00:23:37: Wo sozusagen die Leute da draußen wissen dieser Mensch, der letzt zu sagen von seiner Remigrationspolitik nimmt ja keinen Abstand aber er bleibt halt sehr in diesem Korsett einer Partei.

00:23:46: und ich meine Ich bin ja ganz bei dir das man halt sozusagen halt sagen würde Man muss wahrscheinlich dann halt irgendwie neue Pfade einreiten und ich mein ich finde auch Bin der letzte der jetzt hier irgendwie groß am Parlament festhalten wird Und denk aber dann trotzdem, vielleicht sind die da entgehend ein bisschen ehrlicher und offener.

00:24:07: Ich weiß auch nicht dass es dann halt trotzdem irgendwie so diesen einen Spagat ins Parlament dann trotzdem irgendwie braucht und man sich vielleicht ein bisschen was froh macht wenn man dann zu sehr sozusagen darauf hofft auf alternative autonome Praxen irgendwie zu setzen.

00:24:21: Also letztlich noch mal ein bisschen gezielter nachgefragt Was wäre für euch jetzt sozusagen der Grund, nicht das Parteibuch in die Hand zu nehmen?

00:24:33: Sei es jetzt Tierschutzpartei oder Linkspartei.

00:24:38: Es gibt immer noch einen dritten Weg!

00:24:41: Der ist auch sozialistisch...

00:24:47: Also ich muss da nochmal anders ansetzen um reinzukommen was du gesagt hast und was auch der Genosse vorher gesagt hat.

00:24:57: Und die Frage ist ja mal so ein bisschen, was man jetzt will.

00:25:01: Also ich glaube das halt für bestimmte Interessen, die man verfolgt, dass es total Sinn macht, was du sagst und dass das dann auch Sinn macht sich eine Partei anzudocken also... Die kann natürlich dort die Anliegen nochmal auf einer anderen Ebene vertreten und dann kann man sich da einfach mit engagieren oder sowas und dann einfach seiner Parteien zum Verstärk verhelfen und vielleicht bringt das ja auch etwas.

00:25:27: Und das, was uns ja jetzt sagen wir mal so ein ganz zentraler Punkt ist und ich denke, dass es vielleicht etwas, das teilen vielleicht auch nicht alle mit uns.

00:25:34: Vielleicht nicht mal viele?

00:25:35: Ich weiß das nicht genau!

00:25:37: Wir glauben halt, dass gerade eine Phase begonnen hat wo das zentrale Thema um das es geht ist, dass nicht der Faschismus siegt.

00:25:48: Dass nicht eine faschistische Gesellschaft entsteht und dass nicht sozusagen das, Unser ganzes Leben lang kennen nämlich sozusagen die Demokratie, die wir dann aus unseren Gründen vielleicht nicht mögen oder wo man es halt auch nicht mit arrangieren können.

00:26:00: Wo wir halt auch unsere Kritik dran haben dass sie verschwindet und stattdessen tatsächlich eine faschistische Gesellschaft kommt und das ist sozusagen das schlimmst vorstellbarste was eintreten kann weil dann auch die Grundlage für sehr viele andere Kämpfe die uns ja als Linke sehr wichtig ist verschwindelt.

00:26:18: Es geht nicht so sehr darum in unserer Auffassung, dass man gerade seine eigenen Themen stark macht.

00:26:24: und die eigene Themen stark zu machen ist auch nicht die Waffe gegen den Faschismus.

00:26:29: Sondern der Kampf gegen den Fascismus.

00:26:33: Und dazu haben wir letztes Jahr schon gesagt – ich habe es eben auch schon mal gesagt – ist natürlich wichtig das man versteht was der Faszismus eigentlich ist, was er bedeutet und dass man halt dagegen eine Starke nach mögliche kräftige, virulente und lebendige Positionen ergreifen kann.

00:26:53: Und dabei denke ich ist die Partei nicht das entscheidende Mittel.

00:26:56: Die Partei ist ein entscheidendes Mittel wenn man einen Anliegen verfolgt wie zum Beispiel dass die Miete zu hoch ist und wir jetzt eine Mietendeckel wollen.

00:27:03: Wenn man es für ein politisches sinnvolles Projekt hält dann ist die Party die richtige Organisationsform um dass irgendwie lebendig werden zu lassen, wie wir das ja jetzt in Berlin sehen.

00:27:16: Da hat die Linkspartei gewonnen und vielleicht schaffen sie es dann halt da ihre Anliegen mit der Mietheit umzusetzen oder so.

00:27:22: Aber – und das ist halt unser Aspekt, den wir da wichtig finden – das hilft nicht, um den Faschismus zu begegnen oder den Faszismus in die Schranken zu beweisen.

00:27:33: Die Leute wählen nicht die AfD bei ihrer Miete zu hoch.

00:27:37: Das ist ein Irrtum.

00:27:38: Also, falls das jemand glauben sollte, dass es nicht der Fall... Man kann die Leute befragen und sie werden regelmäßig befragt.

00:27:43: Sie sagen was die Gründe sind, warum sie die AfD wählen?

00:27:46: Und das sind nicht die Gründen, dass die Miete zu hoch ist oder dass Hartz-Viel zu niedrig ist oder ihr Job in Gefahr ist.

00:27:57: Den Job nehmen wir raus.

00:27:58: Dass er vielleicht vermittelt dann doch irgendwie so ein Thema aber wesentlichen Themen, die sie sagen ist.

00:28:02: Was du eben auch schon angesprochen hast.

00:28:04: Sie fühlen sich in ihrem reinen Haus bedroht oder in allem was sie halt immer so haben.

00:28:08: Da haben sie Angst dass das ihnen weggenommen wird.

00:28:10: Das wollen sie mit Händen und Füßen, zählen Klauen verteilen.

00:28:13: Das andere ist sie wollen Städte indem sie nicht zu viele Ausländer, sag ich erst mal in den Anfangsstrichen sehen.

00:28:20: Das wollen sie halt nicht.

00:28:21: Sie wollen halt dass die Städte so aussehen wie sie dir halt von vor zwanzig Jahren oder von niemals überhaupt kannten.

00:28:27: aber in ihrer Vorstellung gab es halt irgendwie mal eine Zeit da war halt die Stadt schön ordentlich Da war das halt alles deutsch und alles ging so sein Gang.

00:28:33: Und das wollen sie verteilen.

00:28:34: Das hattest du ja auch gesagt als sozusagen dieses romantische Bild was sie so verteidigen wollen?

00:28:39: Das ist das was sie machen und da kommt man mit einer linken Politik gar nicht dran.

00:28:43: Das ist nicht unser Thema.

00:28:46: Und das würden wir auch sagen, gesellschaftlich das Thema.

00:28:49: Auch wenn man natürlich selber auch niedrige Mieten gut finden und ganz viele andere Sachen für die sich gerade engagiert wird gutfinden.

00:28:56: aber deswegen machen wir ja eben auch die Antifa-Wochen und nicht die, die mieten es zu Hochwochen oder so was.

00:29:01: Unser Ding ist halt dass wir denken der Faschismus ist eine reale Bedrohung und wir sehen das ja als Tendenz in den USA zum Beispiel sehr deutlich.

00:29:15: Gestern oder heute eine Politikerin aus den USA, ich muss jetzt sagen Politikerinnen aus den US aber ich nicht genau weiß weder die Namen noch ihre Funktion.

00:29:24: Aber jemand dort aus dem Regierungsapparat hat gesagt dass halt wer sich hier für ein verbotter AfD einsetzt oder werden verbote AfD umsetzt das er sozusagen von der USA aus sanktioniert werden könnte.

00:29:40: und es ist ja sozusagen eine Drohung auf einer Ebene Ja, sage ich mal recht unvergleichbar es zu allen anderen Ebenen die in diesem Kontext bisher aufgemacht worden sind.

00:29:50: Die verhindern soll das hier der AfD irgendwie steinenden Weg gelegt werden.

00:29:56: und vor der Situation stehen wir dass das sozusagen sehr große Kräfte gibt, die versuchen der AfD zum Sieg zu verhelfen und das ist das was halt verhindert werden muss.

00:30:08: und jetzt kommen sozusagen eine Einschränkung dazu weil das halt sozusagen zum Verständnis des Faschismus Ganz wichtig ist, der Faschismus ist aber zugleich nicht die AfD.

00:30:16: Also die AfD ist der Ausdruck einer faschistischen gesellschaftlichen Bewegung und diese gesellschaftliche Bewegung ist größer als die AfD.

00:30:24: und das ist halt sozusagen auch die Gefahr dass halt das was jetzt ein Potenzial von der AfD schon freigelegt worden ist gesellschaftlich nicht das Ende der Fernstange ist sondern dass da immer noch mehr frei gelegt werden kann weil die faschistsische Bewegungen insgesamt in der Gesellschaft nicht konkurrentes mit der AfD und größeres die AfD als Partei oder als ihre Wählerschaft, die wir halt bisher gesehen haben.

00:30:46: Das heißt eine antifaschistische Politik muss sich mit diesem Potenzial beschäftigen und muss sozusagen einen Begriff von diesem Potential machen und anfangen in diese Richtung zu agieren.

00:30:58: Und ein ganz wesentliches Merkmal vom Faschismus jetzt mal sozusagen eben nicht identifiziert mit der AfD sondern als gesellschaftliche Bewegung ist der Aspekt, den haben wir glaube ich letztes Jahr auch schon mal genannt, dass der Einzelne seine Interessen verliert und die Interessen, die er als Mensch hat aufgibt.

00:31:20: Und sich stattdessen identifiziert mit Interessen die größer sind als dein eigenes Leben.

00:31:24: Mit allgemeinen Interessen?

00:31:26: Mit gesellschaftlichen

00:31:27: Interessen?!

00:31:28: Mit den Interessen der großen Bewegung insgesamt!

00:31:31: Das ist die Begeisterung für Krieg zum Beispiel auf der einen Seite aber es kann auch eine Begeistung für eine politische Bewegung sein der man bis zum Exzess bereit ist zu folgen und wo am Ende dann die eigene Auslöschung oder sag ich mal, die Auslöschung des eigenen sozialen Lebens zumindest steht.

00:31:45: Oder etwas Ähnliches.

00:31:46: also dass man sich selber komplett aufgibt das ist ein wesentlicher Bestandteil von einer von der faschistischen Bewegung.

00:31:53: Und wenn wir jetzt halt so uns immer wieder auf die Autonomie beziehen Dann ist halt die Autonomie das Festhalten daran Dass man sich selbst nicht aufgibt Also als Individuum, als Mensch mit eigenen Interessen.

00:32:06: Dass man seinen Interessen nicht aufgibt und dass man auch die Interessen eines anderen einzelnen Menschen nicht auf gibt.

00:32:11: Und das man die Interesse eines ganz konkreten einzelne Menschen nicht verschwinden lässt in den allgemeinen wichtigen großen Interessen, dass man nicht denkt naja du sollst dich eigentlich auch nur engagieren für einen großen Kampf weil wenn wir das halt alle machen dann steht am Ende ja auch der große Sieg.

00:32:27: Und deswegen sind sozusagen deine individualen Interessen, dass du jetzt halt irgendwie Hunger auf Pizza hast oder das war halt sozusagen jetzt müde Bills oder dass du Angst hast.

00:32:35: Oder sonst was?

00:32:36: Das ist alles egal.

00:32:38: und wenn wir uns eben immer wieder auf diese Autonomie beziehen dann ist es auch immer eine Position gegen dieses.

00:32:45: Man muss sich für das große Opfern, man muss sich in das allgemeine Eingemeinen und so weiter.

00:32:50: Ich mache jetzt hier mal einen Punkt weil vielleicht jede Beitrags sonst zu lang wird.

00:32:55: Es gibt nicht zu lange.

00:32:57: Ich überlege jetzt, ob das jetzt Max Störner oder Adorno war.

00:33:01: Quasi weil ich nicht so richtig weiß in welche Richtung es gehen soll.

00:33:04: Weil für mich

00:33:06: ist so...

00:33:10: Ja also bin da ja immer noch mal ein bisschen so sympathisant von Soziologie.

00:33:18: Also ich finde jetzt...

00:33:22: Also nochmal Adorno!

00:33:24: Ja, genau da sind wir so einen Punkt.

00:33:26: Ich glaube das habe ich letztes mal nicht so angesprochen aber ich finde es halt nicht schlimm.

00:33:32: Gruppen.

00:33:33: Ich finde gesellschaftliche Gruppen oder auch... Also für mich ist dieses... Wir haben so eine Situation, dass siebzig Prozent der Arbeiter AfD wählen und das eben dagegen hält sodass Obane Individuen, was sich in seiner Lebenswelt bedroht fühlt.

00:33:58: Dann gibt es immer noch die schönen Vergleiche, die dann nochmal, sag ich mal wie sehr ich die kritisiere rauskomme, ja guckst du an diese Bildungsfärmschichten, wie so AfD wählen?

00:34:09: Wie dollig!

00:34:11: Und dann wird herausgezählt, guck mal hier, die Grünen haben hier einen Hochschulabschluss, Ich frage mich, ist das wirklich so?

00:34:21: Also es ist wirklich so ein Punkt, dass eben die autonome Politik, also das Individuum gleichgesetzt ist mit dem Individuen was in dieser bürgerlichen Gesellschaft existiert.

00:34:40: Was quasi sagt ja okay, es geht darum Deine eigene Entscheidung ist ganz wichtig und deine Lebensplanung is ganz wichtig.

00:34:50: Und es jetzt Gesellschaft, also Marco Tetscher hat ja auch gesagt das gibt's ja gar nicht!

00:34:58: Da weiß ich eben nicht... Ist es vielleicht schon wichtig?

00:35:01: Auch für... für Menschen Teil von Gesellschaft zu sein oder dieses Gefühl haben, dass eine funktionierende Gesellschaft existiert und das die AfD deshalb anschlussfähig ist.

00:35:14: Nicht weil sie unbedingt ideologisch überzeugt aber auf jeden Fall dann eher emotional überzeugt wenn eben der... Wie heißt er?

00:35:28: Siegsmund!

00:35:30: Nenn

00:35:31: man Uli, der Uli mit der Simi neues Dorf knattert und hundert Jugendliche hinterher.

00:35:36: Das gibt halt ein Gefühl ja und ich finde das würde ich nicht mal als verwerflich sehen weil was willst du dir in den Antworten?

00:35:46: Du würdest sagen nein dass es in dem Moment löst dich auf als Individuum sondern musst halt quasi zurückkommen rausgehen aus einer Masse und rein ins einzelne Subjekt, damit du möglichst viel liest und lernst.

00:36:06: Und dann eben jede Entscheidung nochmal vierzigmal mit dir selber durchdacht hast und dann sagen kannst okay wählen das ist ja da gebe ich quasi meine Stimme ab.

00:36:18: Das ist ja nicht das Richtige.

00:36:20: Dann bin ich lieber allein und frei.

00:36:24: Ist das die Antwort?

00:36:26: Also ist das die autonome Politik, die denn die Antwort wäre oder gibt es nicht auch eine autonone Politik, der sich irgendwie in einer Gesellschaft oder in einer Gemeinschaft sieht oder eben als kollektiv.

00:36:37: Ja

00:36:38: also ich glaube also dass sich da jetzt was vermücht hat auf eine gewisse Art und Weise und erst mal sozusagen es ist das eine war ja die Vorstellung der bürgerlichen Gesellschaft über Individualität die sozusagen der einzelne, wer seines Glückes Schmiedes ist oder die Einzelne.

00:36:58: Und

00:37:00: das

00:37:00: sozusagen... Das ist ja ein Bild was auf irgendeine Art und Weise immer voraussetzt dass man alleine wirklich sei oder so.

00:37:08: zum einen und das meinen wir nicht mit Autonommapolitik und dass Menschen sich freuen also jetzt die Jugendlichen, die da mit dem Siegmund mit der Simsom durch die Gegend gefahren sind und dann da ein Gefühl von Gemeinschaft hatten oder so, das ist natürlich auf einer Art Weise nachvollziehbar.

00:37:32: Und es ist aber auch nicht unbedingt eine Ausnahme was sie da haben sondern sozusagen dieses Verhältnis der einzelnen zu sowas wie in einer Massenbewegung oder so zu sowahs wie einem Fan-Cult für einen Fußballclub nennt Fan sein Podcast, den Fan sein von dem Popstar oder so weiter.

00:37:52: Das ist sozusagen ja das allgemeine Verhältnis.

00:37:54: und wer dann die Popcast macht?

00:37:56: Wer bei der AfD an der Spitze steht oder wer der Popstar ist?

00:38:01: Das ist relativ austauschbar und jeder von der Masse könnte es sein.

00:38:04: aber es sind nun mal jetzt... Es ist so wie's ist und man fühlt sich da drinnen wohl oder so.

00:38:08: und das ist sozusagen gar nicht eine große Ausnahme würde ich sagen.

00:38:12: und die AfD weiß dass auf ne Art und Weise sozusagen zu nutzen dieses Verhältnis.

00:38:20: Das ist das, was dann in der Presse oft formuliert wird als Eier die sind ja richtig gut im Social Media oder so.

00:38:26: Und ich will sagen um den Sobogen zu bekommen von dass so Die eine Idee die sozusagen des bürgerlichen Individualismus die meint aus der eigenen Kraft heraus könnte man schon sozusagen seine eigenen Ziele erreichen.

00:38:43: die andere Idee sich sozusagen eine Masse unterzuordnen negiert die eigene Kraftlosigkeit.

00:38:51: Darin, dass ihr einfach sagt kommt doch einfach nur alle zusammen und dann sind wir schon starke.

00:38:55: Und sie sind ja sogar stark wenn Sie mit der Motorene durch die Gegend fahren oder wenn der verschistische Mob irgendwo unterwegs ist oder sowas.

00:39:00: Oder wenn sie als Wähler schafft die AfD an die als stärkste Partei wählen.

00:39:05: Aber sozusagen sie sind also was die einzelnen Versprechen ist ja eine eigene Stärke auf einer Art und Weise und ich denke was wir auch Mit dem Begriff der Autonomie.

00:39:15: Mein, was Paul ja eben auch schon gesagt hat es geht sozusagen einmal darum sozusagen seinen eigenen Bedürfnisse sag ich jetzt mal oder so sein eigenes Leben ernst zu nehmen als das so ist es nunmal und man hat kein anderes aber auch das Leben der anderen und da drinnen sozusagen aber auch die Abhängigkeit von dem Leben der Anderen zu begreifen.

00:39:36: also wenn sozusagen Autonomien auch der Prozess ist dass man versucht sich ein Begriff gesellschaftlichen Wirklichkeit zu machen und vom Verschüßnis zu machen, dann denken wir kommt da nicht heraus dass man dann am Ende sagt ja ich bin jetzt hier der große Max.

00:39:51: Und habe jetzt alles durchschaut und kann jetzt irgendwie mit meiner kleinen Bezugsgruppe die Revolution machen.

00:39:57: Darum geht es nicht sondern sozusagen zu verstehen das man das halt nicht alleine machen kann, dass man sozusagen eingebunden ist eine gesellschaftliche Realität und dass man abhängig ist.

00:40:07: aber da, wenn sich den Kopf in den Sand steckt oder einfach über diese Erfahrung hinaus gehen will indem man sich einfach schnell zusammen tut und sozusagen dann macht was man macht.

00:40:19: Sondern indem er sich dem erstmal hingibt und dann schaut Was können wir denn?

00:40:23: Wir als die Einzelnen, die jetzt zusammen eine Einsicht in irgendwas haben, die keine abgeschlossene Einsicht ist.

00:40:29: Aber was können wir dann zusammen machen?

00:40:32: Und wie setzen wir das um?

00:40:34: Das ist so ein bisschen die Vorstellung von der autonomen Politik sozusagen auch so die Vorstellung, wie wir vielleicht allgemein als Gruppepolitik machen von okay.

00:40:42: Wir haben uns zusammengefunden und überlegen jetzt was können wir?

00:40:46: Und wie können wir das umsetzen?

00:40:48: und nicht damit möglichst viele Leute sich hinten an uns dran heften sondern indem wir dadurch das halt eben umsetzend mit anderen Leuten finden, mit denen wir zusammen weitere Sachen umsetze können oder so.

00:41:01: Ja dann vielleicht können wir ja auch so ein bisschen mit Zug nehmen auf eine Veranstaltung, die er machen wollt oder die stattfinden wird.

00:41:11: Da müssen natürlich dann die Genossen und Genossen selber sprechen.

00:41:14: aber ihr macht ja auch ne Veranstaltung mit Leuten aus Quedlinburg und aus Halle.

00:41:18: Gleichzeitig hatte ich auch einen Tag vor der Wahl in Sachsen-Anhalt auch mithin mobilisiert zu einer Demo unter dem Titel Wir bleiben Antifa in Halle Vielleicht mal jetzt konkret an den Beispiel genannt.

00:41:32: Was sind denn so die Stimmen, die man da vielleicht so wahrnehmen konnte?

00:41:39: Also was könnte da vielleicht ein bisschen eine Inperspektive geben wenn ihr da vielleicht schon im Austausch seid mit Genossinnen aus Sachsen-Anhalt?

00:41:47: also zieht man sich dann nur noch in die letzten Hausprojekte jetzt irgendwie zurück oder... Die Demo und Sicht war ja doch einigermaßen gut besucht, ich glaube über zwei tausend oder sowas.

00:41:59: Das ist in Zeiten wie heute noch eine gute Anzahl.

00:42:03: ja.

00:42:03: aber vielleicht habt ihr da irgendwie schon so einen kleinen Ausblick und ganz konkret wird es natürlich bei der Veranstaltung?

00:42:13: Ja wir können denke ich halt jetzt nicht einfach für die Leute aus Sachsen-Anhalt sprechen.

00:42:22: also wir wollen uns jetzt auch So und so ist das gerade bei denen oder irgendwie so Kenner sage ich mal präsentieren.

00:42:29: Das war da jetzt halt Großbescheidwissen, aber die Frage die du gestellt hast ist denke ich sehr interessant auch nochmal aus einer anderen Richtung geschaut nämlich Es kam halt eine ganze beide gar nicht so viel wahrnehmbares hier an aus Sachsen anhört.

00:42:47: Das kann man ja einfach schonmal sagen.

00:42:49: wir wollen es nicht sagen damit den Leuten jetzt irgendwie so ein hier irgendwie so eine Art autoritären Richterspruch aus Leipzig überzuhelfen, dass man sagt, na hier in Leipzig wir haben mal wieder nichts mitgekriegt und dann kann es nix gewesen sein oder so.

00:43:02: Das soll auf keinen Fall so sein Und wir wollen auch niemandem absprechen das da viel gemacht worden ist usw.

00:43:12: Aber die Aussicht darauf, dass die AfD die Wahl gewinnen wird, die ist nicht erst zwei Wochen vor der Wahl gekommen, nicht zwei Monate Die war schon sehr lange Da und die Aussicht hat aber nicht zu einer nach außen hin wahrnehmbaren Mobilisierung geführt.

00:43:33: Vielleicht gibt es in Sachsen halt auch insgesamt nicht so viele Leute, die da den Mut und die Kraft haben da den Widerstand zu organisieren oder halt auf die Straße zu bringen oder sowas.

00:43:45: das kann ich nicht gut beurteilen Aber zumindest ist es nicht wahrnehmbar nach Außen passiert um da gleich mal sozusagen irgendwie einen Vorruf von Sachsen-Anhalt-Bashing wegzunehmen.

00:43:58: Wir glauben, dass das halt wenn die Wahlen hier in Sachsen in drei Jahren anstehen, dass es nicht viel anders sein wird, wenn sich wesentlich etwas ändert.

00:44:07: Unsere Beschäftigung mit Sachsen Anhalt ist natürlich einmal aus der solidarischen Verbundenheit zu den Leuten dort gespeist und deswegen haben wir auch für die Demo mobilisiert als wir mitbekommen haben, dass sie ist.

00:44:22: Aber unsere Beschäftigung ist auch deswegen wichtig, weil wir stehen halt hier in Sachsen vor genau dem gleichen Problem.

00:44:30: Die AfD ist ja nach den Umfragen die für die nächste Wahl die stärkste Kraft.

00:44:35: Das ist nicht abzusehen warum sich dann irgendetwas ändern sollte.

00:44:39: Die politische Kraft, die bisher und so muss man es dann irgendwie leider sagen das stärkeste Gegengewicht zur AfD darstellt Die CDU ist gerade sozusagen in einer absoluten Schwächephase und es ist nicht zu erwarten, dass halt eine von den anderen Parteien so wesentlich an Kraft gewinnt.

00:45:00: Hier im Sachsen das halt da gegenüber so einem Siegeszug der AfD etwas auf die Beine gestellt werden kann.

00:45:06: Ich will jetzt ja gar keinen Fatalismus das Wort geben aber man sollte sich auch einem blinden Optimismus hingeben zumindest.

00:45:17: Und man muss sich damit ja erstmal konfrontieren, dass eine Aussicht da ist, das hier genauso wird wie in Sachsen-Anhalt.

00:45:25: Zum einen möchten wir die Leute in Sachs-Ainhalt solidarisch unterstützen und wir finden es auch wichtig, dass so viele Leute machen, wie es halt irgendwie geht.

00:45:32: also jeder der hier in Leipzig durch die Gegend laufen sollte und nicht weiß was er politisch sinnvolles machen kann Das wäre zum Beispiel eine Sache, die man machen kann weil es ist nicht weit weg von hier Dass man da Leute unterstützt, wo sie halt nach Unterstützung fragen.

00:45:46: Das andere ist natürlich dass man hier anfangen muss irgendwie etwas auf die Beine zu stellen was halt dafür geeignet ist eine Opposition zu bilden auch wenn die AfD den Wahlsieg schafft in drei Jahren Klar!

00:46:01: Man soll auch darauf hinarbeiten das sie nicht schafft.

00:46:03: aber ja ich weiß nicht ob das halt quasi die gesellschaftlichen Verhältnisse gerade so hergeben Weil halt die Themen, die die Leute zur AfD treiben sind nicht die Themen.

00:46:18: Die anderen Parteien sind voll bearbeitet Das ist einfach so.

00:46:23: Aber da muss ich mal wirklich ganz kurz dazu führen, weil du das vorhin schon gesagt hattest... Also das würde ich klein wenig doch in Abrede stellen, weil jetzt komme ich doch mit einer Statistik.

00:46:31: aber es ist schon so, dass Lebenshaltungskosten schon teilweise auf dem ersten Platz sind.

00:46:38: Es ist teilweise noch vor Thema Geflüchtete und dergleichen.

00:46:41: Und ich werde halt schon behaupten, dass zum Beispiel, weil Du auch von des Vergleichs mir den USA gezogen hast Ich glaube wenn Du das sozusagen schon in der Fläche wenn die Leute feststellen, meine Lebensmittelpreise und was halt irgendwie noch alles dran hängt.

00:46:54: Jetzt hat man auch diese ganze Spritgeschichte und so etwas, dass wenn das sich da nicht bemerkbar macht dann ist es ein gewisser Zauber dann auch dahin.

00:47:04: also ich sage nicht die werden in zaubertem Parlament da wird es völlig totaler Käse Grundgesetz-Ultras vielleicht irgendwie ein Argument, dass es dann dort irgendwie dann argumentativ richtig zur Sache geht und dann spätestens dann ist der Zauber vorbei.

00:47:17: Aber ich glaube halt weil ich eben denke das ist auch trotzdem vieles das sozusagen so zu ökonomisch nicht viel zu erwarten ist.

00:47:24: für viele würde ich nur behaupten da können die auch Federn lassen so als ein Einwand.

00:47:32: Ich will gar nicht sagen dass es da nicht ein rassistisches Resentement gibt.

00:47:34: ohne Frage also und ich glaube aber halt auch... aber es ist mir dann trotzdem ein bisschen ein

00:47:39: Zu

00:47:40: psychologischer Hergang, um sich diesen gegenwärtigen Faschismus oder diesen AfD-Erfolge zu erklären.

00:47:47: Ich verstehe das... ich bin mir jetzt nicht ganz sicher wie wir dann davon wegkommen dass ich jetzt sage ich habe diese Statistik gelesen und vielleicht lasse ich das jetzt auch

00:47:56: mal... Nein, nein, nein!

00:47:57: Ich finde das ja auch gut was du sagst weil es ist ja so.

00:48:03: also ich war ja noch dabei da gab's noch die Autonummer Antifa.

00:48:09: auch noch ein Ding Ja, war das auch noch eine Sache die auf jeden Fall Zukunft versprach.

00:48:18: Dann hat man natürlich dann irgendwann mal auch so den Postautonomen-Antifa gesehen.

00:48:22: ja also wie gesagt haben wir müssen das überwinden.

00:48:25: Wir müssen raus aus diesem Autonomen denken und rein irgendwie in die Gesellschaft.

00:48:31: Jetzt kommt vielleicht da eben der Punkt dass man sagt naja was ist halt doch ne falsche Denke?

00:48:36: Und dann kann man es klären.

00:48:39: Was aber natürlich immer mitschwingend, was ihr gesagt habt.

00:48:45: War ja immer das Argument, naja die Leute sind ja eigentlich tendenziell nicht irgendwo plötzlich entstanden, die AfD wählen sondern die waren vorher da und sind jetzt einfach bloß wieder quasi von der CDU in die AfD reingefahren haben aber quasi das Denken nicht verändert.

00:49:03: wir stehen in einer Gesellschaft die eben oder quasi die innere Verfasstheit dieser Gesellschaft rückt in den Faschismus, habe ich dich da so richtig verstanden?

00:49:14: Also du kannst mich ruhig verbessern.

00:49:16: Wir können uns hier im Dialog machen und es ist natürlich wichtig dass man dann auch ein bisschen an den einzelnen Punkten bleibt und sich nicht irgendwie mit groben Theorien wegwirft.

00:49:28: ja weil also waren die Leute vorher schon faschistisch Partei, die die irgendwie als CDU eingefangen hat in eine richtige faschistische Partei gerückt.

00:49:42: oder haben sich die Leute verändert?

00:49:47: Das wäre jetzt für mich so ne Frage.

00:49:49: Denn dann schließt es ja raus klar wenn die Leute quasi eh schon den faschistsischen Kern innehaben, also drinnehaben.

00:49:58: Dann wirds auch das sein was sie in die AfD einfach nur noch mal befreit hat.

00:50:03: aber wenn die Menschen jetzt quasi eine andere Also jetzt nicht per se faschistisch sind, denn da gibt es ja vielleicht einen Grund warum die Leute die AfD wählen.

00:50:13: Der sich eben erst herausgebrochen hat in den letzten zehn Jahren oder so.

00:50:18: Möge der auch noch so schlecht und dumm sein?

00:50:19: Das möchte ich jetzt nicht irgendwie, sondern... Da würde ich dann nur quasi Ivan denn so unterstützen.

00:50:28: Es gibt ja vielleicht irgendwie so ein Grund warum sie wählen und vielleicht ist das ja die soziale Komponente Und du sagst aber nein?

00:50:34: Nein?

00:50:34: Ja

00:50:37: also Ich weiß nicht, wie man... Also das waren jetzt zwei sehr unterschiedliche Aspekte.

00:50:46: Auf der einen Seite tue ich mich etwas schwer damit wenn man halt sagt die Leute sind so aber eigentlich sind sie so.

00:50:55: also wenn es jetzt sozusagen so interpretiert wurde dass ich das meine dann würde ich dem wieder sprechen diese Leute die dann eigentlich so sind oder sowas.

00:51:05: das glaube ich halt ist nicht so ein gut verfolgbare Ansätze.

00:51:10: Wir müssen die Leute mal so nehmen, wie sie halt jetzt nun mal so sind und sie sind nicht eigentlich anders sondern Sie sind jetzt halt so wie wir sie halt treffen genauso wie wir Jetzt nicht eigentlich noch andere sind als was sind.

00:51:19: Sondern wir sind ja jetzt auch die Leute, die hier nochmal sitzen Und uns dann miteinander unterhalten.

00:51:25: Das heißt so, wir nicht meinen Ja dahinter liegt noch etwas oder irgendwie das Eigentliche müssten wir jetzt noch herausarbeiten.

00:51:33: Sondern es gibt halt Es wird jetzt sozusagen ein bisschen theoretisch.

00:51:41: Aber die Gesellschaft ist nicht nur einfach die Summe aller Menschen, die halt in der Gesellschaft leben und die dann halt formen, sondern die Gesellschaft hat noch so eine gewisse Eigenbewegung also so ein gewisses Eigenleben wie als ob halt die Gesellschaft nicht ganz von den Menschen bestimmt wird, sondern es gibt halt quasi Kräfte, die sind in der Gesellschaft drin nach denen die Gesellschaft sich bewegt und die Menschen sind diesen Käften ausgesetzt.

00:52:10: Und der Gedanke, dass sich daran etwas ändern soll, das ist sozusagen der bürgerliche Gedankel nach der Revolution gewesen.

00:52:17: Das ist die Idee des autonomen Individuums und mit allen Fehlern, die da zusammenhängen, ist halt quasi das Denken gewesen, was gesagt hat.

00:52:27: Wir wollen die Verhältnisse gar nicht so nehmen wie sie sind sondern wir machen die Verkenntnisse so wie wir die vollen.

00:52:33: Und das denken, was dann die bürgische Gesellschaft dann über die Zeit hinweg geprägt hat oder was sie halt auch erst mal so hatte hervorkommen lassen.

00:52:43: Und daran haben ja auch in der Frühenszeit zumindest alle linken Theoretiker festgehalten und haben gesagt, das ist schon ein ganz wichtiger Aspekt.

00:52:51: aber es geht nicht, dass sozusagen nur ein Teil der Gesellschaft diesen Aspekt jetzt verwirklichen kann und der Rest steht halt in der Fabrik und hat gar nichts davon und muss halt immer schufen gehen sondern die Gesellschaft soll das Produkt sozusagen des Bewusstens willens aller Menschen sein.

00:53:04: in dem Rahmen wie das irgendwie tatsächlich überhaupt möglich ist jetzt mal so ganz grob runtergerissen.

00:53:12: Und wenn wir dann halt über das Festhalten am Individuum reden oder sowas, ist es auch immer ein Festhalten daran dass die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht uns machen und nicht uns bestimmen, sondern dass wir halt irgendwann dahin kommen, dass wir die gestschaftliche Verhältnisse machen und dass wir den gesellschaftlichem Verhältnis bestimmt damit wir halt irgendwie eine Gerechte und gute Welt einrichten können.

00:53:33: Wenn wir jetzt von den Statistiken weggehen dieses Festhalten am eigenen halt etwas, was ein starker Wunsch ist bei einer ganzen Reihe von Leuten.

00:53:45: Was auch immer der Wunsche am eigenen in der einzelnen Ausbrechung ist und das war es jetzt

00:53:53: um

00:53:53: deine Frage zu beantworten, was den Erfolg der AfD irgendwie so mitbestellt hat.

00:53:58: Die AfD verspricht das halt den Leuten, dass es so bleiben kann wie es so schön nun mal gewesen war oder vielleicht eben auch noch nie gewesen ist, aber in der Erinnerung halt so gewesen war.

00:54:11: und das sozusagen wenn man jetzt die AfD wählt dann sorgen sie dafür dass diese Zeit zurückkommt oder dass die bleibt oder wir auch immer und sowas.

00:54:19: Und dieses Versprechen das ist nicht so gekoppelt an ein reales tatsächlich gesellschaftliches Verhältnis.

00:54:30: Und das sieht man auch in den USA.

00:54:31: In den USA hat sich die wirtschaftliche Lage sozusagen der ganzen Markerbewegung, also der arme Leute sag ich mal, die da ja nicht unwesentlich gewesen sind für den Wahlerfolg von Trump.

00:54:42: Die hat sich ja nicht gebessert und verschlechtert.

00:54:46: Die Zustimmung zu ihm hat sich aber eher als Person ist vielleicht ein bisschen unbeliebter geworden.

00:54:52: Insgesamt ist aber die Politik, die in den USA gefahren wird... nicht sozusagen ins Wanken fragt.

00:54:57: und es gibt auch nicht sozusagen die kräftige linke Gegenbewegung, die jetzt halt weise auf soziale Themen setzt.

00:55:01: Plötzlich den Leuten die Augen öffnen können und sagen keine Hämoment mal genau wie sind's doch die erbraucht oder sowas?

00:55:07: Die Leute bleiben hängen an den gleichen Sachen, an denen sie halt vorher schon die Begeisterungen gefunden haben... ...an der Mager-Bewegung.

00:55:17: Und dieser

00:55:23: Ja, ganz kurz.

00:55:24: Siehst

00:55:24: du da nicht gerade so ein Linksturm innerhalb der Demokraten?

00:55:28: Also ich meine es ist ja grade bei denen ganz heißes Thema das die halt über Mandanie bis nach Michigan und so dass den ja gerade so n bisschen der Arsch auf Grundeis geht weil dir selbst in so sicher geglaubten Staaten da innerhalb der eigene Partei von diesen zentristischen... also das wie sich Berlin teilweise auch das erklärt ne?

00:55:48: Also gibt ihr jetzt schon grad so nen Trend hin mit der Mandanieffekt und die Linke entdeckt wieder sozusagen, die soziale Frage für sich.

00:55:56: Und damit sind sozusagen die Gewahlen zu gewinnen.

00:55:58: Das ist ja etwas was man auch in den USA beobachten kann.

00:56:02: Also ich bin jetzt bei Leibkern Apostel und sage das ist jetzt der heilige Weg dem wir einschlagen müssen.

00:56:08: aber ich glaube da gibt es auch innerhalb der Demokraten eine gewisse Trendwende wo man halt sagen kann Es macht schon Sinn sich bestimmten Themen zu widmen weißt du?

00:56:18: Ich glaube war's mal bei... also Was man bei Mindestes, bei Mandani und bei der Linkspartei in Berlin gerade beobachten kann.

00:56:28: Und was jetzt auch sozusagen fast wirkt wie so ein Allgemeinplatz ist dass sie halt auch gut Social Media bedienen konnten erst mal.

00:56:36: Das ist ja dann warum das dann jetzt auch Linkspapulismus genannt wird oder so auf eine Art und Weise.

00:56:40: Und Mandani war cool und hip und er war irgendwie auf der Straße in New York und hat da dann irgendwie die Leute gegrüßt und Daman-Rab-Album veröffentlicht oder so.

00:56:49: Der Linkspatei ist es ja jetzt auch so mit umzugehen wissen oder so.

00:56:54: und dann setzen sie auf das Thema der Zukunft mieten.

00:57:01: Und dann kann man sich ja anschauen, dass sozusagen wo die in Berlin gewählt worden sind da haben Sie jetzt sozusagen in Kreuzberg Friedrichshain-Prenzlauberg sozusagen da wohnen sehr viele Leute da haben sie Bezirke gewonnen Alles östlich ist blau und alles westlich ist schwarz gewesen sozusagen von der Wederverteilung oder so.

00:57:22: Also das sind ja jetzt gar nicht dann so unbedingt die Leute auf die du jetzt hier, wenn ich dich richtig verstanden habe von hier das arme Proletariat was jetzt endlich in der Linkspartei jetzt sozusagen den Segen findet oder so sondern es ist sozusagen eben dass Ja, andere Leute Die jetzt sozusagen auch proletarisch sind weil sie auch arbeiten müssen oder so aber sozusagen irgendwie nicht dieses Bild Davon bestärken, was wir jetzt sozusagen sagen ist.

00:57:57: Dass die Leute ein Problem haben, dass sie nicht mehr in Kreuzberg in ihren Wohnungen wohnen können.

00:58:01: Es ist schon blöd für die Leute.

00:58:04: Wir würden wie gesagt auch lieber mit einem bezahlbaren Wohnung reden aber das ist halt auch irgendwie... Also das ist ja auch ein Ausdruck davon, wenn man das sozusagen als großes Problem sieht.

00:58:15: Und wenn wir was jetzt gerade beschrieben haben, dann ist eine verschissliche Bewegung gesellschaftlich anläuft, die einen weit aus größeres Problem bedeutet und der Kampen-Dimiten nicht dazu führen wird dass dann die Leute merken, ich habe jetzt hier eine gesellschaftliche Sicherheit Und dadurch laufe ich nicht mehr den Rattenfängern der AfD hinterher.

00:58:40: Was

00:58:41: an Unsicherheit in der Welt gerade passiert, das ist ja auch eine weltweite Bewegung.

00:58:48: An Krieg, an Klimawandel und an Fluchtbewegungen oder so.

00:58:51: Da wird das Mietenthema nichts daran ändern.

00:58:56: Wenn sich sicher fühlen in seiner Wohnung, gut aber es wird dem Menschen die Sicherheit geben von der man diesen Gedankengang folgt.

00:59:04: Sozusagen ist es nicht mehr die Unsicherheit, sie die Leute zur AfD treibt.

00:59:09: Sondern sozusagen haben Sie Zeit zu Hause in einem Buch zu lesen und sich sozusagen noch weiter parteipolitisch zu organisieren oder so.

00:59:13: das wird ja nicht passieren.

00:59:14: Das ist aber sozusagen eine ganz große schöne linke Geschichte, die funktioniert.

00:59:18: Und wenn man diese schöne Linke Geschichte wie dass man dann hier oder Linkspartei gemacht haben dann auch gut auf Social Media verkauft Dann kriegt meine Wählerinenschaft.

00:59:25: Aber das ist sozusagen da ist er sozusagen kein Fundament sondern erst mal eine Geschichte die wahrscheinlich platzen wird.

00:59:35: Naja, das ist... Also ich finde es erstmal vollkommen akzeptierend und vollkommen nachvollziehbar, dass man sagt ja.

00:59:43: Das ist halt eine... Wir bewegen uns eben in Richtung... Dass die Gesellschaft ein Faschistischer wird.

00:59:53: Ja also wir reden jetzt quasi.

00:59:56: Ich will jetzt nicht gleich Faschwismus sagen Und ich will nicht gleich sagen, wir waren vorher nicht faschistisch oder so, sondern wir befinden uns halt in einer In einer Phase in der Faschismus halt für große Teile der Gesellschaft irgendwie interessanter wird, wobei das eben auch sagt selber der Begriff muss geschärft werden.

01:00:13: Ich kann ihn nicht schärfen.

01:00:15: Also lass ich es mal ein bisschen vage.

01:00:17: Die Gesellschaft wirkt etwas faschistischer vielleicht ein bisschen dolle.

01:00:20: Wir wissen's nicht.

01:00:23: Aber ich sehe bei euch jetzt nicht unbedingt eine Antwort Das muss ich ganz ehrlich sagen.

01:00:26: also ich habe eure Antworten nicht so verstanden.

01:00:29: Ich hab die Analyse kann ich verstehen.

01:00:32: Und auch, dass man sagen kann okay die linke gibt eine falsche antwort indem sie eben versucht da irgendwie zu sagen ja das ist gar nicht so wenn wir sobald wir die mieten geregelt haben hören die leute auf aft zu wählen.

01:00:43: Das ist falsch.

01:00:44: gut kann ich nachvollziehen das kann man wirklich auch annehmen dass es vielleicht falsch ist aber wie geht ihr denn dran?

01:00:50: was ist denn euer brech eisen?

01:00:52: Ja also wir haben kein brech Eisen in diesem Sinne und wir haben auch nicht eine ausformulierte Idee oder ein Konzept oder sowas wo wir sagen würden, das müssten jetzt einfach alle teilen.

01:01:06: Sondern und das ist ja genau ein Aspekt auf den wir die ganze Zeit abheben.

01:01:11: Wir sind dafür dass man halt sich der autonomen Politik widmet Und das heißt ja nicht, dass man jetzt eine einheitliche Idee verfolgt.

01:01:20: Sondern es heißt ja, dass die Menschen als die Menschen, die sie nun mal konkret sind in der Lage, in der sie sich selbst befinden, anfangen einen Begriff von dem zu machen was sie umgibt und was uns halt alle angeht und was halt uns alle betrifft aber natürlich auch eben was ihr halt als einzelne Person jetzt nur einmal betrifbt.

01:01:41: Also die wir uns jetzt sozusagen wünschen, das ist keine Bewegung wo wir mit einer Allerfahne vorne weggehen und hinter uns laufen halt sozusagen hunderttausende oder noch mehr uns nach.

01:01:54: Sondern die Bewegungen die wir ja uns wünscht sind eine die dadurch entsteht dass wir uns halt nicht als einzelne Gruppe irgendwo hilflos in der Pampa befinden sondern das halt überall Leute sich anfangen, ein Begriff davon zu machen in welcher Lage wir sind und zwar bei alle Aussichtslosigkeit.

01:02:13: Und mit der inneren Stärke sage ich mal, sich mit der Aus Sichtlosigkeit zu konfrontieren weil das ist ja das was halt dazu geeignet ist uns in naja Ideologien oder zumindest Illusionen zu treiben.

01:02:32: und nehmen wir jetzt mal einen Bild Ich nehme nicht gerne Bilder von einem untergehenden Schiff.

01:02:40: Und das Schiff geht real unter, es hat sozusagen leckgeschlagen und es geht unter und wir befinden uns auf diesem Schiff und dann können wir uns natürlich halt merkwürdige Vorschläge geben wie wir unser Versinkern verhindern können.

01:02:54: oder weil wir selber begeistert sind davon andere vielleicht gut davon überzeugen Denken wir, naja ich habe schon zwanzig Leute im Schiff die stimmen mir zu.

01:03:05: Das Schiff versinkt zwar aber ich hab ja zwanzige Leute und wenn jetzt sozusagen alle auf dem Schiff also alle hundert mir glauben dann versingt das Schiff nicht oder sowas.

01:03:14: Aber das ändert nichts daran.

01:03:15: Das schiff wird versinken Und dann hat man sich so zu sagen Man verschwendet sehr viel energie darauf dass man versucht zu verhindern Dass das Schifffersinkt mit einer Idee Die nicht dafür geeignet ist es zu verhindern, dass das Schift versinkte.

01:03:28: von der rastischen finale dieses kleinen shiftbildes aber weiß ich halt damit meine ist es sich eine illusion zu machen über das was is oder sich schöne geschichten wie das der genosse schon eben angesprochen hat zu erzählen darüber dass was die lösung ist oder so das hilft nichts daran.

01:03:50: wenn man sich in einer lage befindet die tatsächlich auf einen katastrophalen zustand hinaus ist.

01:03:56: der katastrophale Zustand, und das ist ja das was wir dann als uns politische Bewegung erhoffen kann ihr nur dann irgendwie eine adäquate Antwort erfahren wenn sich massenhaft Leute sehr klar damit beschäftigen was dieser katastrophe zustande ist.

01:04:12: Was dem ausmacht?

01:04:13: Und dass man nicht halt schon ich weiß es schon jetzt habe ich verstanden welches schlecht und sowas und dann hab ich jetzt sozusagen meine zwei drei Lösungen an der hand oder sowas.

01:04:21: diese lösungen sind das entscheiden lösen.

01:04:23: keine dieser lösung ist geeignet die Probleme zu lösen.

01:04:33: Und dann, jetzt habe ich ein bisschen den Fall von der Sekunde.

01:04:37: Es ist nicht geeignet, die Probleme zulösen sondern was halt quasi das Einzige ist, was halt ein sinnvoller Schritt ist, den Gedanken zu verfolgen diese Probleme sind so nicht lösbar, sondern es ist eine grundsätzliche Veränderung nötig eine Veränderung, die nicht sozusagen irgendwie ein Drehen an zwei, vier oder fünf Stellschrauben ist.

01:04:56: Man sich ganz fundamental damit beschäftigt, dass halt das wie es ist diesen katastrophalen Zustand verursacht und dass das was die Lösung dafür ist eine Verändigung ist und zwar nicht eine, die wir schon haben für die wir nur noch eine Masse gewinnen müssen sondern deren Aussicht und deren Potenzial sich erst dadurch entfaltet, ihrer selber sehr bewusst werden, ihre Situation bewusst werden sich versuchen im Begriff einer Welt zu machen und dann anfangen das Wissen was daraus ja erst entstehen muss dafür zu nutzen in Verbindung mit anderen zu treten.

01:05:27: weil halt die einzelnen Leute die halt so Hause sitzen und sich eben was im stillen Kämmerlein überlegen woran die welt dann sozusagen gesund werden soll die geben sich sozusagen dem Schwachsinn hin sag ich mal und es ist einfach aussichtslos das zu machen.

01:05:42: Ich glaube ja also sagen dass Was wir jetzt konkret machen, ist diese Anti-Verwochen.

01:05:47: Darum sind wir wieder eingeladen und man sieht ja an dem Programm was sie machen wo wir fast die gleichen Gruppen wie letztes Jahr eingeladen haben es sind ein paar dazu gekommen Sieht man wer unsere Verbündeten sind mit denen wir das machen Und die Leute machen das unter dem Titel Anti Verwochen.

01:06:05: Aber so wie in dem Interview mit euch hier begegnet das ja sozusagen an vielen Punkten gerade mit den Leuten, mit denen wir in den letzten Jahrzehnten Politik gemacht haben.

01:06:17: Das sozusagen anstatt darüber zu diskutieren, sozusagen gemeinsam dieser katastrophalen Lage zu stellen... sozusagen müssen wir erstmal verteidigen, zu sagen ja okay aber Antifaschismus da vielleicht müsste man mal darüber reden und es wird immer versucht das Ganze auf eine andere Ebene zu ziehen.

01:06:35: Und diese andere Ebenen ist meistens sozusagen das Wiederholen von so klassischen Antworten, von denen man bisher immer nur gedacht hat ah es waren zu wenig die einem gefolgt sind sozusagen anstatt um.

01:06:46: wir haben nicht die Antwort aber wir würden sozusagen gerne weiter Antwort bleiben, weil wir sozusagen nicht wollen dass das Boot sinkt und alle sterben.

01:06:56: Auch wenn es sozusagen vielleicht sinken wird aber es geht frei.

01:06:59: also da geht's wieder.

01:07:00: Oh

01:07:01: Gott!

01:07:02: Das ist schon so hart.

01:07:04: Das Beste will ich.

01:07:05: Seht ihr mal ein

01:07:06: paar in die Rettungsboote zunehmen?

01:07:12: Ich finde das gut.

01:07:13: Ich verstehe auch was du meinst... Es geht ja gerade bei uns auch darum, dass wir es verstehen.

01:07:19: Wir sind ja jetzt nicht die Hälften und deswegen ist es auch wichtig, dass sie einfach mal ein bisschen darüber reden.

01:07:23: Weil wir haben natürlich auch eine Vorstellung wie die Welt funktioniert und wir laden euch ein damit ihr das eben auch erklärt, damit ihr uns raushebt.

01:07:31: Und wir haben uns mehrfach mit Linksparteipolitikern getroffen.

01:07:44: in Magdeburg ein Stadtteil daran haben und sagen ganz konkret geht nicht zur Wahl, das bringt sowieso nichts.

01:07:51: Also die haben auch eine eigene Idee und ein eigenes Konzept und wir wollen das ja erst mal nur verstehen ohne jetzt zu sagen es ist falsch oder Ja, das richtig!

01:08:00: Das ist die Lösung und deshalb finde ich das gut dass wir uns darüber unterhalten weil Ich glaube, wir wären alle dankbar wenn einer die Lösung hätte wie man die AfD mit einem coolen Wahlspruch und in der Strahlung im Lächeln denn einfach wieder unter die fünf Prozent Hürde drücken könnte.

01:08:21: Aber ich glaube wie du schon sagtest das mit dem untergehenden Schiff Das passt in Ostdeutschland schon!

01:08:32: dass jetzt alle so einmal trinken sind, aber wir sehen gerade auch was an Möglichkeiten existiert.

01:08:41: Ich sehe uns an und ich sehe alle etwas über zwanzig.

01:08:44: Wir wissen noch mal das es gab früher auch schon rechte Parteien und die haben sich bei zehn Prozent bewegt und wir haben die Hände über den Kopf zusammengeschlagen und haben gesagt oh Gott!

01:08:54: Was passiert hier?

01:08:56: Im Erzgebirge wählen zwölf Prozent NPD.

01:08:59: Was soll passieren?

01:08:59: Und wir haben jetzt hier, okay... Die Erzgebürge wählt achtzig Prozent AfD!

01:09:04: Was soll passieren?

01:09:04: Ich meine, achtundachtzig Prozent und wir stehen halt da und wissen es ja auch nicht.

01:09:10: Deshalb klammern wir uns vielleicht Ivan und ich ein bisschen an die soziale Frage und hoffen eben damit zu sagen Okay, vielleicht ist das ja eine gute Antwort.

01:09:19: Vielleicht ist es ja auf die Möglichkeit Menschen aus dieser Situation rauszubringen zu stärken, dass sie eben nicht mehr irgendwie im Versuch sind einer Massenbewegung herzulaufen.

01:09:32: Weil eben das ich denn auch wieder stärker wird wäre ja so eine Idee.

01:09:37: aber wir wissen es natürlich nicht.

01:09:39: deshalb kommen wir auf jeden Fall zu den Antifa-Wochen und hören uns das an und versuchen da mit Teilen zu sein und zu diskutieren zu stärken, eine Bewegung denn irgendwie wenigstens in der Diskussion erstmal zu erstellen selbst wenn man dann im Nachhinein wieder auseinander geht und ein Unterricht unterschiedliche Konzepte fährt oder sowas.

01:10:02: da würde ich gar nicht euch überzeugen wollen dass wir jetzt die bessere Idee haben.

01:10:07: das ist ja nicht der Fall.

01:10:09: Ja

01:10:10: dafür dass ihr da immer so sehr aus holt und theoretisch durchdacht glaube ich dann auch Für meine Begriffe, dass manchmal vielleicht sich auch als Subjekt innerhalb der Gesellschaft manchmal fast ohnmächtiger macht, als ich es sogar manchmal wahrnehmen würde.

01:10:31: Find' ich euch da immer erstaunlich praktisch!

01:10:33: Also wenn Uli von dem Land der Fleißig rede dann... Denke ich jedes Mal, denkt ja an eure Gruppe.

01:10:38: Also es ist nicht nur die Anti-Verbrochenheit.

01:10:46: Ihr hattet auch eine Veranstaltungsreihe zu KI und der gleiche.

01:10:50: Da passiert dann relativ viel!

01:10:54: Ich könnte jetzt natürlich auch ganz viele Phrasen noch mal bedienen aber ich würde eben schon einen Punkt nach Russland immer nochmal so stark machen... gerade wenn man weiß, dass Klassenkämpfe die Logomotiven der Geschichte sind.

01:11:07: Dass man halt glaube ich schon eben sozusagen auf diesen ganzen Erfahrungsraum sozusagen da halt eben schon glaube ich ganz schön in Bezug nehmen muss.

01:11:14: deswegen würde ich halt schon immer eine Lanze dafür brechen und das finde ich auch bei euch ja auch gut ist es dann trotzdem diese praktischen Umsetzungen gibt sich da halt an.

01:11:22: wir hatten vorhin über soziale Kämpfe gesprochen und so, dass man da glaube ich rein geht und ich glaube halt nach wie vor für viele Leute sozusagen Berührung mit radikaler Kritik sozusagen auch gerade so vielleicht aus einer Haltung heraus, wo die Leute das noch nie gehabt haben schon auf jeden Fall sinnvoll ist und man darauf aufbauen kann.

01:11:41: Ich habe jetzt trotzdem nochmal eine letzte Frage zu den Antifa-Wochen.

01:11:44: Ihr habt vorhin von Freunden und Freundinnen gesprochen, die sozusagen Teil dieser Antifa Woche sind?

01:11:49: Da schließt ja manche Freunde und Freunde nicht mit rein, die ja sozusagen kein Teil dieses Freundeskreises sind.

01:11:57: Ja, ich muss es trotzdem noch mal wiederholen was mich letztes Jahr auch schon ein bisschen umgetrieben hat.

01:12:01: Wir sind natürlich in einer Welt wo eigentlich eine Kriegaufrüstung die Leute auf jeden Fall auch umtreibt und ich glaube auch in der erheblichen Maße beraten ja darum das wahrscheinlich im nächsten Bundeshaushalt jeder dritte Euro primal Daumen in Aufrüstungen reingehen soll logischerweise in der ganzen Kette.

01:12:20: da muss man nicht Marx gelesen haben zu wissen dass das dann woanders irgendwie weggekürzt wird.

01:12:25: letzte Woche erst so viele Proteste.

01:12:27: Dazu findet man natürlich in den Programmen sehr, sehr wenig.

01:12:30: Es ist viel zum historischen Nationalsozialismus, es ist viel zu antifas, geht natürlich auch nochmal um rechte Morde all die ganze Palette.

01:12:37: aber warum wird sich diesen Themen nicht gewidmet?

01:12:41: Das meint ihr könnt jetzt natürlich auch nicht für alle Gruppen reden, aber vielleicht könnt ihr für euch auch mal sagen, warum ist das nicht so ein Punkt wo ihr sagt da macht man was dazu?

01:12:57: Ich glaube, auch das hatten wir schon mal letztes Jahr.

01:13:00: Die Antifa-Wochen sind ja jetzt gar nicht von uns thematisch so stark vorbestimmt sondern wir lassen den Gruppen immer freier Hand.

01:13:09: also alle können die Veranstaltung machen, die sie

01:13:12: machen wollen

01:13:13: und das Programm wie das dann am Ende aussieht sieht dann so aus wie das halt als Summe von den beteiligten Gruppen zustande kommt.

01:13:21: Und wir haben selber ja auch ein paar Veranstaltungen gemacht und da ist definitiv nichts dabei.

01:13:25: zu Krieg, allen Themen die damit zusammenhängen.

01:13:31: Aber das liegt halt auch daran... Wir ja diese Position für uns haben, dass wir halt sagen der Kampf gegen den Faschismus ist.

01:13:39: Der wesentliche Aspekt und wir wollen definitiv kein Krieg und sind immer froh wenn ein Krieg zu Ende geht.

01:13:45: Kein neuer Beginn und dergleichen mehr wenn weniger in Rüstung investiert wird usw.

01:13:51: Also da sind wir jetzt nicht Leute die sagen das ist uns egal oder es ist nicht wichtig oder oder.

01:13:58: aber das ist halt nicht das woran wir selber gerade arbeiten Und wir haben dazu einfach auch vielleicht weniger zu sagen als andere Gruppen, die sich damit beschäftigen und sich damit definitiv besser auskennen.

01:14:14: Unser Thema ist halt der Kampf gegen den Faschismus – und zwar nicht global gesehen, natürlich fühlen wir uns erinnerlich verbunden mit einer ganzen Reihe von Menschen, die auch den Kampf gegen Faschsismus ... sich auf die Fahne geschrieben haben, aber wir betreiben den hier erst mal auf der Ebene, die wir unmittelbar erreichen können.

01:14:38: Nämlich von dem was wir von vor Ort aus erreichen können.

01:14:43: und da versuchen wir ein Thema stark zu machen, obwohl ja... wie der Genosse grad das Verhältnis beschrieben hat, obwohl ja die Zustände viel, viel schlimmer sind als zu den Zeiten wo die Antifa-Bewegung wirklich noch stark gewesen ist.

01:14:57: Das Thema insgesamt nicht groß auf der Tagesordnung zustehen scheint abgesehen von halt dem Massenmobilisierung, die wir halt gesehen haben und die wir auch gut finden dass es hier gibt.

01:15:09: aber wenn man das halt auf den lokalen Ebenen angucken dann hat halt das Hetzen gegen die Antifah halt irgendwie seine Früchte getragen und niemand scheint es noch so gerne offen, offensiv und so weiter betreiben zu wollen.

01:15:28: Und das ist halt ein Zustand der ganz schlecht ist weil wenn man das halt macht dann muss man sich darauf verlassen dass staatliche Institutionen irgendwie dafür tauchen den Faschismus in Schacht zu halten.

01:15:41: Also wer sich dieser Illusion noch hingehen sollte, dem sei dieser Zahn möglichst schnell gezogen.

01:15:48: Vielleicht nicht von uns aber dann möglichst schnell in ein Gespräch mit jemand anderem der größere Überzeugungskraft vielleicht besitzt.

01:15:55: die staatlichen Institutionen werden nicht dafür geeignet sein den Faschismus zu verhindern.

01:16:00: das heißt wir gehen davon aus dass der Faschismus als gesellschaftliche Bewegung sich weiter entfalten wird.

01:16:08: Und wir suchen halt nach Verbündeten im Kampf gegen den Faschwismus und Landeausführungen.

01:16:13: jetzt wieder zum Thema Antifa, aber das auch als Antwort darauf, warum wir uns mit Themen wie Krieg, Krise usw.

01:16:21: bei den Antifa-Wochen nicht beschäftigen.

01:16:22: also ich denke es gibt zu dem Thema ja regelmäßig Sommercamps und so weiter, wo das Thema dann auch behandelt wird.

01:16:31: Aber es ist nicht unser Steckenpferd,

01:16:33: sage ich mal.

01:16:34: Ich denke, dass sozusagen... Die anderen Gruppen, die das nicht als Steckenfährt haben, das liegt nicht in unserer Hand.

01:16:43: aber dass wir mit diesen Gruppen zusammen diese Antifa-Woche machen, das haben wir uns, wir haben uns nicht irgendwie ausgedacht und dann die einen nach da gepackt oder die andere nach dort gepacket sondern das sind sozusagen Gruppen Praxis und aus unserer Biografie und Geschichte in dieser Stadt schon lange kennen, mit dem wir uns verbündet fühlen.

01:17:03: Und natürlich dadurch durch die gewisse Erfahrungen und gewisse politische Geschichte teilen.

01:17:12: Drum sind das die Gruppen, mit denen wir da zusammenarbeiten.

01:17:15: Das sind Gruppen wo wir in den letzten Jahren die Erfahrung hatten dass man sich nicht die gleichen Positionen teilen braucht und sozusagen in einem Streit aber auf Augenhöhe miteinander diskutieren kann, auseinandergehen kann und sich wieder zusammenfinden kann.

01:17:32: Und wo es nicht darum geht, sich als die Stärkung zu behaupten oder so.

01:17:36: Das ist vielleicht ein bisschen der Pool der Gruppen lässt sich daraus vielleicht ganz gut beschreiben.

01:17:42: Ja und die Gruppen haben sich ja auch gerne unter diesem Label Antifa-Wochen zusammengefunden.

01:17:50: also auch sie sehen ja halt den Anders und haben da diese Gemeinsamkeit mit uns.

01:17:56: Also, aber wenn sie jetzt sozusagen nur Lust gehabt hätten darauf sich unter dem Label Antifa zu beteiligen und dann etwas zu anderen Themen machen hätten wollen.

01:18:06: Dann hätten Sie das natürlich auch... Machen können wir ja auch.

01:18:08: ein paar Gruppen das halt machen Und damit sind wir gefallen.

01:18:11: also das ist gut so.

01:18:12: Aber die geben das nicht anders vor als weil das jetzt schon erläutert

01:18:16: haben.

01:18:17: Gibt es eine Veranstaltung auf die euch besonders freut?

01:18:19: Wo ihr sagt Ja Das ist auf jeden Fall

01:18:22: Da müsste alle hinkommen Müssten

01:18:23: wirklich alle hin kommen.

01:18:25: Naja, für uns wäre das... also erstmal kann man zu jeder Veranstaltung gut hingehen und ich denke wir freuen uns über jeden Gast bei allen Veranstaltungen die stattfinden.

01:18:36: Und was uns jetzt persönlich besonders am Herzen liegen ist halt dieses Podium wo hat die Freundinnen und Freunden Genossinnen aus Sachsen-Anhalt zu uns kommen und uns halt ein bisschen berichten von der Zeit jetzt der Zeit vor der Wahl und überhaupt wie das gerade für sie aussieht, und wie Sie die Lage politisch einschätzen.

01:18:57: Und genau da erhoffen wir uns schon dass dann ein paar Leute hinkommen weil wir das halt eben auf zwei Ebenen besonders wichtig finden.

01:19:06: Wir finden es einmal wichtig, weil die Unterstützung für die Leute aus Sachsen-Anhalt – das ist so etwas, das soll nicht unter final liefen laufen sondern das sollte halt sozusagen mit Engagement betrieben werden.

01:19:14: also wenn halt die Leuten in Sachsens Anhalt Unterstützung brauchen.

01:19:18: Woher soll sie denn dann kommen?

01:19:20: Sie muss natürlich von woanders kommen und bleibt sich hat viel zu bieten, das heißt es kann auch von hier viel Unterstützung kommen wenn Leute sich halt mobilisieren lassen und halt sich selber in Bewegung besetzen in Bewegungen setzen so Und halt sich auf die Strümpfe machen.

01:19:36: deswegen finden wir dass wichtig.

01:19:38: das andere ist halt uns steht hier in Sachsen genau das gleiche an wie den Leuten jetzt in Sachson-Anhalt so weitermachen wollen, weil wir das halt die ganze Zeit machen.

01:19:48: Dann müssen wir uns jetzt anfangen damit zu beschäftigen und nicht erst wenn die Wahlen kurz vor der Haustür stehen und dann alle weiter ihre Gespräche vertiefen können, ob sie mich doch lieber umziehen oder sowas.

01:20:00: Also am sechzehnten Oktober zur Auftaktveranstaltung nünzt nur eine Mulderei kommen und schauen wie es in anderen Bundesländern läuft.

01:20:13: Gut schön!

01:20:15: Fragen gehen wir voran?

01:20:17: Streiten,

01:20:17: oder?

01:20:18: Streitengeme voran.

01:20:19: Ich wollte ja nur einmal die Zapatisten ja mal zitieren.

01:20:24: Na ja es ist wie gesagt eine düstere Stimmung.

01:20:29: das merkt man dann vielleicht auch in unseren Gesprächen.

01:20:32: Die sind nicht mehr so locker und voll fluffig.

01:20:36: Wir sagen nur noch fragend schreiten

01:20:38: wir

01:20:40: Trotz alledem wenn du rehmst?

01:20:44: Aber vielen lieben Dank für eure Zeit und besten Erfolg mit den Antifa-Wochen.

01:20:50: Und geht alle dorthin!

01:20:53: Danke an euch, wir sehen

01:20:54: uns.

01:20:55: Ja danke bis nächstes Jahr.

01:20:56: Allerste oder

01:20:57: nicht?

01:20:58: Hey das ist eine Drohung... Wir können uns auch zwischendurch.

01:21:02: also wir sind da offen.

01:21:03: Also wir haben keine Probleme damit wenn ihr euch mit uns unterhaltet.

01:21:07: Das geht in die andere Richtung.

01:21:10: aber wie gesagt Auch da kann man ja sagen, wir sind ja nicht immer einer Meinung und hier sitzen ja auch mehrere Leute mit unterschiedlichen Hintergründen und unterschiedlichem politischen Standpunkten.

01:21:23: Dass das möglich ist sich trotzdem zu unterhalten und eben zu sagen ich sehe das vielleicht anders oder ich denke das anders.

01:21:29: Das ist schon mal sehr wichtig.

01:21:30: Das finde ich erstmal so heraus.

01:21:32: Erragend, dass man sagt das muss man auf jeden Fall weitermachen.

01:21:35: Deshalb sind solche Veranstaltungen eben auch so wichtig Dass man sich das auch mal antut selbst wenn man eben denkt okay ja ich glaube eben daran dass das eben mit einer anderen politischen Organisierung vielleicht besser läuft oder so Kann man ja denn eben solidarisch kritisch dann auch in Diskussionsveranstaltung auch mitteilen warum man das so denkt und Man kann sich eben doch mal ruhig anhören warum das andere Leute anders sehen.

01:22:00: Ich habe heute wieder viel gelernt Ich muss wieder lange vorarbeiten und überlegen drüber, aber ich danke euch wie gesagt dass ihr hier wart.

01:22:08: Und hoffe dann eben das wir uns bei der nächsten Aktion wenn ihr was habt kommt gerne rum!

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